Am vierten und letzten #bärenhunger Brunch 2016 haben wir uns der Geschichte gewidmet und uns gefragt, inwiefern sie den Spirit von Bern prägt.

19

November

09 30 Uhr

Adriano's Bar & Café

#bärenhunger Brunch vom 19. November 2016

"Zukunft braucht Herkunft." (Odo Marquand)

Es diskutierten Claude Longchamp, Henriette von Wattenwyl, Daniel Lehmann, Thomas Iten und viele mehr.

 

Am dritten #bärenhunger Brunch hatten wir uns gefragt, ob die Geschichte den Spirit von Bern mitsamt unserem Potenzial und unseren Hemmungen erklärt? Brauchen wir Herkunft für Zukunft, wie Odo Marquard sagte? Oder ist Geschichte vor allem Ballast fürs Leben, wie Friedrich Nietzsche meinte? Die Philosophen sind sich uneins.

 

Klar ist: Die Berner Geschichte baut auf Patriziat, Reformation, Militär sowie nationalstaatlicher und kantonaler Verwaltung. Das ist Liebe zu bewirtschaftetem Land, zu Genügsamkeit und Sparsamkeit, zu Disziplin, Recht und Ordnung. Eine unternehmerische Bürgerschicht war hingegen kaum wirklich da – oder wenn dann nur in weit geringerem Ausmass als in anderen Städten. Die Wurzeln des heutigen Spirit von Bern also?

 

Wir brauchen eine Erneuerung des Spirit von Bern. Altes und Neues müssen miteinander verbunden werden. Tradition ist nicht das Anbeten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme. Land zu bewirtschaften kann wieder cool werden, Recht und Ordnung können gerade in Zeiten grosser Instabilität Sicherheit und Qualität vermitteln. Doch wenn es windet sollten wir nicht nur Mauern errichten, sondern auch lernen Windräder zu bauen.

 

Wir brauchen einen neuen Berner Spirit. Einen Spirit, der an unsere Geschichte anknüpft und mutig, hungrig und ambitioniert nach vorne blickt. Beide Philosophen liegen richtig: Zukunft braucht Herkunft – und Vitalität. Der #bärenhunger bleibt.

#bärenhunger

 

  • Facebook Social Icon
  • Instagram Social Icon
This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now